Es gibt Zeiten, in denen der Glaube wackelt. Man hat geglaubt, man hat gebetet — und dann erschüttert ein Ereignis, eine Enttäuschung, eine Frage, die keinen Ausweg hat. Man schämt sich manchmal, zu zweifeln, als ob Zweifel Untreue wäre.
Der Vater im Evangelium drückt den Widerspruch laut aus: Ich glaube — hilf meinem Unglauben. Es ist kein perfektes Gebet. Es ist ein ehrliches Gebet. Und Jesus verurteilt ihn nicht wegen seines Zweifels — er handelt. Das Versprechen ist kein vollkommener Glaube. Es ist ein Gott, der mit unserem unvollkommenen Glauben arbeitet.
„Ich glaube; hilf meinem Unglauben!"
Markus 9,24