Die Angst ist real. Sie hat oft ein konkretes Gesicht: ein Arzttermin, ein Anruf, der nicht kommt, eine unsichere Zukunft. Man weiß, dass man sich nicht fürchten soll — aber zu wissen reicht nicht. Die Angst gehorcht nicht dem Willen.
Paulus gibt Timotheus nicht nur eine Ermutigung — er erinnert ihn daran, was er empfangen hat. Der Geist, der ihm gegeben wurde, ist nicht ein Geist der Furcht. Er ist Kraft, Liebe, Besonnenheit. Drei Gaben gegen drei Gesichter der Angst: die Lähmung, die Isolation, die Verwirrung. Diese Gaben sind nicht zu verdienen — sie sind bereits gegeben.
„Denn Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht, sondern der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit."
2. Timotheus 1,7