Man sucht den Frieden überall: in einer Auszeit, in einer Lösung des Problems, in einer Gewissheit über die Zukunft. Aber der Frieden, den man sucht, hängt von äußeren Bedingungen ab — und diese Bedingungen erfüllen sich nicht immer.
Paulus schreibt aus dem Gefängnis. Er hat keinen Frieden durch günstige Umstände. Er beschreibt einen Frieden, der allen Verstand übersteigt — einen Frieden, den die Vernunft nicht erklären kann, weil er nicht aus der Situation kommt. Er bewacht die Herzen und die Gedanken. Er ist nicht das Ergebnis einer gelösten Situation — er ist die Gegenwart eines treuen Gottes mitten in der ungelösten Situation.
„Und der Friede Gottes, der allen Verstand übersteigt, wird eure Herzen und eure Sinne in Christus Jesus bewahren."
Philipper 4,7