Jesus sagt nicht „selig die Friedlichen“, die den Konflikt meiden und keine Wellen schlagen. Er sagt „selig, die Frieden stiften“ — die aktiv Frieden machen, wo er fehlt.
Frieden stiften ist Arbeit. Es verlangt, vorzutreten, zu reden, manchmal ein Unrecht zu tragen, das man nicht begangen hat. Es ist nicht die Haltung des Zuschauers, sondern des Arbeiters.
„Selig sind, die Frieden stiften; denn sie werden Gottes Kinder heißen.“
Matthäus 5,9
Und der Lohn ist überwältigend: „sie werden Gottes Kinder heißen“. Warum? Weil sie, indem sie Frieden stiften, tun, was der Vater in Christus tat. Kinder erkennt man an ihrer Ähnlichkeit mit dem Vater.
In deiner Familie, deiner Gemeinde, deiner Nachbarschaft: immer gibt es zerrissenes Tuch zu flicken. Es ist nicht ruhmvoll, es ist geduldig. Aber dort, genau dort, erahnt man, wessen Kind du bist.