Es gibt einen Graben, den man manchmal empfindet, zwischen dem spirituellen Leben — Gebet, Gottesdienst, Bibel — und dem wirklichen Leben: die Aufgaben, die E-Mails, das Abendessen, die Kinder, die Müdigkeit. Als ob Gott auf der einen Seite wäre und das Leben auf der anderen.
Paulus spricht auf dem Areopag vor Leuten, die Gott nicht kennen, und er sagt ihnen: Er ist nahe. In ihm leben, weben und sind wir. Das ist kein Pantheismus — es ist die Anerkennung, dass keine Tätigkeit, keine Stunde, kein Ort außerhalb seiner Gegenwart liegt. Gott ist nicht ein Gott der Sonntage. Er wohnt in deinem ganzen Leben.
„In ihm leben, weben und sind wir."
Apostelgeschichte 17,28