Es gibt Zeiten, in denen die Hoffnung schwer ist. Die Situation verändert sich nicht, die Gebete häufen sich an, und man fragt sich: Ist es normal, noch zu hoffen? Täusche ich mich? Eine schwache Hoffnung ist keine Schwäche — manchmal ist es das Edelste, was man anbieten kann.
Paulus nennt Gott den Gott der Hoffnung. Das Warten ist nicht eine passive Haltung — es ist eine aktive Orientierung auf jemanden hin. Die christliche Hoffnung blickt der Wirklichkeit ins Gesicht und setzt auf Gott. Sie ist kein Anker, der im Meer liegt — sie ist ein Anker, der jenseits der Wolken liegt, fest in Christus.
„Der Gott der Hoffnung aber erfülle euch mit aller Freude und Frieden im Glauben, dass ihr überströmend seid in der Hoffnung durch die Kraft des Heiligen Geistes."
Römer 15,13