Es gibt Fehler, die einen verfolgen. Man wiederholt dasselbe Versagen, und jedes Mal ist da die Stimme: Du wieder. Du weißt, wer du bist. Diesmal zu viel. Man zögert, Gott nahe zu kommen, als wäre Scham der richtige Eintrittspreis.
Johannes öffnet eine andere Tür. Er bittet nicht, dich zu erklären, nicht zu rechtfertigen — nur zu benennen. Das Bekenntnis ist kein Verhör; es ist ein Heimkehren. Und die Antwort ist keine Bedingung — sie ist eine Natur: Gott ist treu. Er vergibt, weil er so ist, und nicht nur weil du ihn überzeugst.
„Wenn wir unsere Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und uns reinigt von aller Ungerechtigkeit."
1. Johannes 1,9